Die Geschichte unseres Hauses am Lindenhof ist bereits in der Vergangenheit von mehreren Fusionen geprägt.
Die Ursprünge des Diakonissenkrankenhauses
Bereits 1861 wird der "Evangelische Verein für Krankenpflege durch Diakonissen" wird auf Initiative der evangelischen Gemeinde Mannheims gegründet. Es ist eine Gemeindekrankenpflege in Privathäusern.
Sechs Jahre später, 1867, wird aufgrund hoher Kindersterblichkeit ein Kinderhospital mit zwei Sälen mit je 8 Betten im Quadrat F 7 eingerichtet und von sieben Diakonissen (aus Karlsruhe) betreut. An diesem Standort wird 1884 das Diakonissenmutterhaus mit angegliedertem Krankenhaus auch für Erwachsene eröffnet.
Im letzten Kriegsjahr 1945 wird das Krankenhaus durch Bomben zerstört, die Diakonissen ziehen in die Realschule in Ladenburg, die mit 130 Betten zum Notkrankenhaus (13 Betten pro Klassenzimmer) wird.
Zwei Jahre später, 1947, können drei erheblich zerstörte Bauten der Mannheimer Lüttichkaserne zum Krankenhaus und Mutterhaus umgebaut werden.
In den 1960er Jahren, genauer 1961, kann das neue Mutterhaus an der Speyerer Straße bezogen und das neuen Diakonissenkrankenhauses mit 300 Betten in Betrieb genommen werden.
1992 führen die Wege des Diakonissenkrankenhauses und des Heinrich-Lanz-Krankenhauses zusammen: es wird die Krankenpflegeschule Kurpfalz gegründet.
Im Jahr 1995 eröffnet die Geriatrische Rehabilitationsklinik am Diakonissenrankenhaus mit 66 stationären und 12 tagesklinischen Plätzen, die bis heute Teil des Krankenhauses ist.
Das Diakoniekrankenhaus
Schließlich, im Jahr 1999, fusionierte das Diakonissenkrankenhaus und das Heinrich-Lanz-Krankenhaus zum Diakoniekrankenhaus.
Das Heinrich-Lanz-Krankenhaus
Im Jahr 1907 wurde aus dem Vermächtnis des Landmaschinenherstellers Heinrich Lanz wird neben dem Werksgelände ein Krankenhaus mit 100 Betten erbaut und in der Trägerschaft der Familie Lanz eröffnet, das Heinrich-Lanz-Krankenhaus.
Im ersten Weltkrieg diente das Krankenhaus als Lazarett für verwundete Soldaten und wurde im zweiten Weltkrieg so schwer von Bomben getroffen, dass es zunächst schließen musste. Ein Jahr nach Kriegsende, 1946, konnte das Krankenhaus mit 46 Betten wiedereröffnet werden. In den darauffolgenden Jahren wurde es immer weiter aus- und umgebaut, bis 1966 der Grundstein zu einem Neubau gelegt wurde. Vier Jahre Später, im Jahr 1970, konnte in der Umzug in den Neubau an der Feldbergstraße vollzogen werden.
Nach 29 Jahren in alleiniger Trägerschaft fusionierte das Heinrich-Lanz-Krankenhaus 1999 mit dem damaligen Diakonissenkrankenhaus zum gemeinsamen Diakoniekrankenhaus Mannheim.