30.06.2026
Gesamtumzug erfolgreich abgeschlossen
Brüderklinikum Julia Lanz hat stationäre Versorgung und Notfallversorgung am Diako gebündelt
Das Brüderklinikum Julia Lanz hat auch die zweite Umzugswelle vom Theresienkrankenhaus ins Diako trotz der erschwerten äußeren Bedingungen durch die Hitze gemeistert. Erweiterte Notaufnahme am Diako in Betrieb genommen.
Das Brüderklinikum Julia Lanz hat
den Umzug von stationärer Versorgung und Notfallversorgung vom
Theresienkrankenhaus ins Diako wie geplant am heutigen Dienstag abgeschlossen. Wie
berichtet, waren bereits am vergangenen Sonntag 31 Patient:innen an den neuen
Standort gebracht worden. Heute folgten von 8 bis 15h noch 21 stationäre
Patient:innen sowie 8 Intensivpatient:innen. Insgesamt wurden von Sonntag bis
Dienstag 52 stationäre Patient:innen und 8 Intensivpatient:innen ins Diako
gebracht. Damit ist die Bündelung von stationärer Versorgung und
Notfallversorgung am Diako erfolgreich abgeschlossen. Stationäre Versorgung und
Notfallversorgung am Theresienkrankenhaus werden im Gegenzug geschlossen. Ab morgen,
01. Juli 2026, 06.00 Uhr, stellt das Brüderklinikum seinen Teil der
Notfallversorgung für die Stadt Mannheim sowie die stationäre Versorgung vollumfänglich
am Standort Diako bereit.
Der Ärztliche Direktor des
Brüderklinikums, Dr. Boris Schumacher, zeigte sich angesichts der hitzebedingt
widrigen Begleitumstände des Umzugs erleichtert. Er sagte: „Das Konzept, das
Umzugsgeschehen zu entzerren und auf zwei Tage zu verteilen, hat sich bewährt.
So waren wir zu jedem Zeitpunkt in der Lage ad hoc auf aktuelle
Herausforderungen zu reagieren.“ Dr. Jochen Kotter, Chefarzt der Notaufnahme,
ergänzte: „Die extreme Hitze der zurückliegenden Tage macht den Menschen zu
schaffen. Wir merken das am hohen Patientenaufkommen in der Notaufnahme.“
Beide bedankten sich bei den mehr
als 100 Mitarbeitenden und externen Helfern, die den Umzug in den
zurückliegenden Wochen minutiös vorbereitet und gemeinsam realisiert hatten. „Wir
sind stolz auf unser Team und die externen Helfer, dass sie den Umzug so
engagiert und pragmatisch realisiert haben.“ Für die Patient:innentransporte hatte
das Brüderklinikum Julia Lanz den Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg engagiert.
Dr. Schumacher und Dr. Kotter bedankten sich nach dem Umzug „für die
hochprofessionelle Arbeit der sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen.“ „Der Dank geht auch an die
externen Firmen, die unermüdlich im Einsatz waren, um alle Räumlichkeiten für
den Bezug fertigzustellen“, ergänzte Dr. Schumacher.
Holding und Cooling Areas
Am Sonntag bewährte sich die
Einrichtung sogenannter „Holding und Cooling Areas“ an beiden Standorten. Im TKH
wurden die Patient:innen dort für den Transport vorbereitet und formal aus der
bisherigen Versorgungseinrichtung ausgecheckt. Nach dem Transport erfolgte am
Diako die Aufnahme in der dort eigens eingerichteten Holding und Cooling Area,
bevor die Patient:innen auf ihre jeweiligen Stationen übernommen wurden. „So
konnten wir gewährleisten, dass die Patient:innen nur kurz den hohen Außentemperaturen
ausgesetzt waren. Und wir haben sichergestellt, dass nicht nur die Menschen
sicher ankommen, sondern auch die benötigten Unterlagen, um die medizinische
Versorgung exakt und lückenlos zu gewährleisten“, erklärte Dr. Schumacher. Am
Dienstag war die Einrichtung der Holding- und Cooling Areas aufgrund der
niedrigeren Temperaturen nicht notwendig.
Notfallversorgung auch während
des Umzugs gesichert
Die Notfallversorgung hat das
Brüderklinikum während der Umzugsphase besonders abgesichert. Bereits heute, am
30. Juni, wurde die erweiterte Notaufnahme am Diako Schritt für Schritt hochgefahren.
Sie wird morgen, am 01.07.2026, 06.00 Uhr, vollständig bereitstehen. Die
Notaufnahme am Theresienkrankenhaus wird dann endgültig geschlossen.
Hitzeschutz
Die aktuelle Hitzephase war
bereits in den Vorbereitungen ein großes Thema: „Wir hatten die hohen Temperaturen
von Anfang an im Blick“, hatte Dr. Schumacher bereits im Vorfeld der beiden
Umzugstage angekündigt. Die Zeit, in der Patient:innen, Umzugshelfer und
Betreuer der Hitze direkt ausgesetzt waren, wurde auf ein Minimum reduziert.
Letzter Patient machte sich um
kurz gegen 14.30 Uhr auf den Weg
Um kurz nach 14.30 Uhr startete die
letzte Fahrt von der Bassermannstraße an den Lindenhof, wo der Patient gegen 15
Uhr in Empfang genommen wurde.
Positives Fazit
An dem Umzug waren zahlreiche
Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen beteiligt – darunter medizinische
Teams, Pflegekräfte, Funktionsbereiche, Transportdienste, Organisationsteams
sowie viele weitere Unterstützende im Hintergrund. Durch das abgestimmte
Zusammenspiel aller Beteiligten konnte der Umzug bestens absolviert werden.
Weitere Informationen
Das Brüderklinikum Julia Lanz
wird die Mannheimerinnen und Mannheimer in den kommenden Wochen weiter über das
Leistungsspektrum am Diako informieren. Im Mittelpunkt stehen die Patienten und
ihre Angehörigen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind auf der
Website des Brüderklinikums unter www.bk-julia-lanz.de
sowie den Social Media Kanälen zu finden.
Der Patientenservice des
Bereitschaftsdienstes ist erreichbar unter der Rufnummer 116 117 sowie im
Internet unter https://bereitschaftspraxen.116117.de Im Spätsommer wird es einen „Tag der offenen Tür“
geben, an dem die Mannheimer Bürger den zentralen Standort im Lindenhof
besuchen können.
Der gesamte Umzug in Zahlen
- 52 stationäre Patient:innen wurden vom TKH an das Brüderklinikum Julia Lanz im Lindenhof (ehemals Diako) umgezogen.
- 18 Krankentransportwagen, 3 Rettungswagen und 2 Einsatzleitfahrzeug waren an den Umzugstagen im Auftrag des Brüderklinikums Julia Lanz im Einsatz. Der Umzug wurde mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg durchgeführt. Vom ASB waren 49 Menschen beteiligt.
- Mehr als 100 Mitarbeitende des Brüderklinikums Julia Lanz waren am Umzug beteiligt, von Empfang, Technik, Reinigungsdienst, Pflege, Ärzteschaft und Verwaltung.


