15.06.2026
Umzug
Umzugsplanung steht: Stationäre Versorgung und Notfallversorgung ziehen Ende Juni in zwei Wellen vom Theresienkrankenhaus ins Diako
Bündelung der Leistungen des Brüderklinikums Julia Lanz zum 01. Juli am Diako im Mannheimer Süden ist wichtiger Beitrag für die Gesundheitsversorgung der Stadt. Versorgung ist auch während des Umzugs durchgehend gesichert.
Das Brüderklinikum Julia Lanz wird
den Umzug von stationärer Versorgung und Notfallversorgung vom
Theresienkrankenhaus ins Diako in zwei Wellen Ende Juni durchführen. Der Ärztliche
Direktor des Brüderklinikums, Dr. Boris Schumacher, und der Chefarzt der
Notaufnahme, Dr. Jochen Kotter, haben die Umzugsplanungen jetzt in der
Taskforce der Stadt vorgestellt. Damit beginnt für das Brüderklinikum der
Countdown für die Bündelung der Leistungen am Standort Diako. Stationäre Versorgung
und Notfallversorgung am Theresienkrankenhaus werden im Gegenzug geschlossen.
Der Plan im Einzelnen: Umzug
in zwei Wellen
Um die Bündelung am Standort
Diako so reibungsarm wie möglich zu gestalten und die Versorgung in allen
Umzugsphasen aufrechtzuerhalten, findet der Umzug in zwei Wellen statt:
- Am Sonntag, 28. Juni 2026 wird der Großteil der stationären Patienten ans Diako verlegt.
- Der kleinere Teil des Umzugs sowie die Schließung der Notfallaufnahme am Theresienkrankenhaus folgen am 30. Juni 2026. Die Notaufnahme wird um 12:00 Uhr mittags bei der Leitstelle abgemeldet. Für fußläufige Patienten wird bis zum 1. Juli um 6 Uhr eine Notbesetzung am Standort Theresienkrankenhaus im Dienst sein.
- Parallel werden die Notfallkapazitäten am Standort des Diako ab dem 30. Juni deutlich erweitert, sodass die Patientenversorgung weiterhin gewährleistet ist.
- Es fand ein enger Austausch mit sämtlichen Beteiligten, insbesondere der Taskforce der Stadt Mannheim, der Integrierten Leitstelle und den angrenzenden Kliniken statt. Auch im Umzugszeitraum wird die Notfallversorgung wie im bisherigen Umfang von der BBT-Gruppe sichergestellt.
- Am 1. Juli 2026 stellt das Brüderklinikum seinen Teil der Notfallversorgung für die Stadt Mannheim vollumfänglich am Standort Diako bereit.
Minutiöse Planung
„Wir haben den Umzug in den
zurückliegenden Monaten minutiös geplant und sind im permanenten Austausch mit der
Stadt, externen Partnern, den Leitstellen, den Rettungsdiensten und den
niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, damit der Umzug für alle Beteiligten so
schnell und unkompliziert wie möglich verläuft“, erklärt Dr. Boris Schumacher,
Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Kardiologie. „Wichtigste
Botschaft für die Mannheimerinnen und Mannheimer: Die medizinische Versorgung
bleibt auch während der Umzugsphase durchgehend erhalten. Wir haben
verschiedene Szenarien geplant, bleiben in den kommenden Wochen in engem
Austausch mit allen Beteiligten, sodass wir auch auf aktuelle Entwicklungen
flexibel reagieren können.“
Notfallversorgung gesichert
Auch die besonders wichtige Notfallversorgung
gewährleistet das Brüderklinikum während der Umzugsphase. „Die erweiterte
Notaufnahme am Diako geht bereits am 30. Juni in Betrieb“, erklärt Dr. Jochen
Kotter, Chefarzt des Zentrums für Klinische Akut- und Notfallmedizin. „Wir
haben diverse Umzugsszenarien in der Taskforce besprochen und die Hinweise der Taskforce-Mitglieder
in unsere Planung aufgenommen. Damit haben wir eine verlässliche Basis, um den Versorgungsauftrag
in engem Austausch mit sämtlichen Beteiligten auch im Umzugszeitraum
abzusichern.“
Kein Leerstand im
Theresienkrankenhaus
Auch wenn zum 1. Juli die
stationäre und die Notfall-Versorgung nicht mehr am Theresienkrankenhaus
verortet sind, steht das Haus nicht leer: „Es wird dort weiterhin ambulante Leistungen
wie zum Beispiel die Dialysepraxis geben“, sagt Dr. Boris Schumacher. „Auch ist
dort ein NEF (Notfalleinsatzfahrzeug) stationiert, welches von Ärzten des
Brüderklinikums besetzt wird. Aber klar ist: Mit der Bündelung am Diako zum 1.
Juli wird es keine stationäre Versorgung und
keine Notfallversorgung mehr am Theresienkrankenhaus geben.“
Weitere Informationen
Das Brüderklinikum Julia Lanz wird
die Mannheimerinnen und Mannheimer in den kommenden Wochen weiter über den
Umzug informieren. Im Mittelpunkt stehen die Patienten und ihre Angehörigen. Weitere
Informationen zum Umzug und den Kontaktmöglichkeiten sind auf der Website des
Brüderklinikums unter www.bk-julia-lanz.de
sowie den Social Media Kanälen zu finden.
Der Patientenservice des
Bereitschaftsdienstes ist erreichbar unter der Rufnummer 116 117 sowie im
Internet unter https://bereitschaftspraxen.116117.de Im Spätsommer wird es einen „Tag der offenen Tür“
geben, an dem die Mannheimer Bürger den zentralen Standort im Lindenhof
besuchen können. (nil(ckl)


