11.03.2026
Die Auftakt-Pressenkonferenz am 5.3. mit Prof. Claus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen, Prof. Dr. J.F. Riemann, Vorstandsvorsitzender und zahlreichen Experten und Pressevertretern war der erste Aufschlag der Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März 2026. In diesem Rahmen setzte sich auch Prof. Dr. Dieter Schilling, Chefarzt der Gastroenterologie am Brüderklinikum Julia Lanz und im Vorstand der Stiftung LebensBlicke, für die Darmkrebsprävention ein.
Die Stiftung
LebensBlicke (Ludwigshafen) ruft insbesondere im Darmkrebsmonat März die Bevölkerung
dazu auf, sich über Darmkrebs zu informieren und die Möglichkeiten zur
Darmkrebsvorsorge und -früherkennung wahrzunehmen. In diesem Jahr steht der
Darmkrebsmonat unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina
Warken und trägt das Motto: „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein
großer fürs Leben.“ Über 200 Regionalbeauftragte der Stiftung bundesweit
stellen im Rahmen zahlreicher Vorträge und Aktionen dieses Thema in den
Vordergrund.
Aktuell machen
Berichte über den Einfluss des Lebensstils auf das Darmkrebsrisiko aufmerksam.
Stark steigender Konsum von Fastfood, Fertiggerichten und zuckerreichen Snacks
vor allem unter Jugendlichen machen deutlich, wie sehr „moderne“ Ernährungsgewohnheiten
ihre Lebenswelten beeinflussen. Zahlreiche Studien haben gezeigt: Eine
Ernährung mit viel verarbeitetem Fleisch, wenig Ballaststoffen und einem hohen
Anteil ultraverarbeiteter Produkte fördert Entzündungen im Darm – und kann das
Risiko für Darmkrebs messbar erhöhen. Experten auf der Pressekonferenz betonen,
dass das Gesundheitsbewusstsein schon im Kindes- und Jugendalter beginnt, denn
frühe Ernährungsgewohnheiten prägen das Risiko langfristig.
Frau Dr.
Reinhild Link, Mitgründerin der Initiative „gesundekids“ machte deutlich, wie
Kinder und junge Menschen durch Verhältnisprävention zu einer Änderung ihrer
Ess- und Trinkgewohnheiten erfolgreich motiviert werden können. Beispiele wie
Schulobst, „Brotgesichter“, mobile Trinkwasserinstallationen und Peer to Peer Aufklärung
sind klassische Tools. „Die Stiftung wird diesen exzellenten Ansatz, der bereits
bei über 100.000 Kindern erprobt wurde, auch in ihr Informationsprogramm einbauen.
Quelle: Pressemitteilung Stiftung LebensBlicke