12.11.2025
Veranstaltungsreihe HerzensAngelegenheiten geht mit 150 Besuchern zu Ende
Er hat es
sichtlich genossen: das letzte Patientenseminar „HerzensAngelegenheiten“ unter
seiner Federführung. Prof. Dr. Markus Haass ist seit 2002 Chefarzt der
Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin am
Theresienkrankenhaus und hat in dieser Zeit mehrmals pro Jahr Patient*innen,
Angehörige und Interessierte in den Festsaal geladen, um hier
allgemeinverständlich über Herzerkrankungen und deren Therapie zu sprechen.
Zusammen mit der Deutschen Herzstiftung, die viele der Patientenseminare
unterstützt hat, hat er so einen großen Beitrag zur Prävention geleistet.
Prof. Haass
wird Ende des Jahres in den Ruhestand gehen und seine kardiologische
Fachabteilung einem Nachfolger übergeben. Nicht zuletzt deshalb kamen in der
letzten Woche mehr als 150 Wegbegleiter*innen und Patient*innen zu den
HerzensAngelegenheiten, um Prof. Haass an dieser Stelle gebührend zu
verabschieden. Dabei rückte an diesem Abend sein Vortragsthema fast in den
Hintergrund. Dennoch referierte Prof. Haass routiniert, engagiert und mit Spaß
an der Sache über koronare Herzkrankheiten (KHK). Er zeigte, wie wesentlich
sich das Risiko für solche Erkrankungen vermindern lässt, wenn man seinen
Lebensstil umstellt und die Risikofaktoren minimiert. Wenn es trotzdem zu einer
KHK kommt, so stehen die Kardiologen bereit, um mit Stents und Bypässen die
Blutversorgung des Herzens wieder zu verbessern.
Danach sprachen
Monika Kulczinski, ehemalige Sekretärin von Prof. Haass und Vorsitzende des
Mannheimer Wagner-Verbands, sowie Herbert Ehses von der Deutschen Herzstiftung
je eine Laudatio auf den bald scheidenden Chefarzt, in der sie seine medizinische
Kenntnis und Weitsicht und seine Menschlichkeit im Umgang mit Patientinnen und
Patienten sowie auch Kolleginnen und Kollegen lobten. Prof. Dr. Markus Haass
dankte seinem Team, das ihn während so vieler HerzensAngelegenheiten tatkräftig
unterstützt hat.