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29.09.2025

Letzte Ausgabe der ärztlichen Fortbildung „Viszeralmedizin in Praxis und Klinik“ unter Federführung von Prof. Dr. Jochen Rudi

Abschied von niedergelassenen Ärzten

23 Mal hat Prof. Dr. Jochen Rudi, Chefarzt für Gastroenterologie, Onkologie und Diabetologie am Brüderklinikum Julia Lanz, zur ärztlichen Fortbildung geladen. Und jedes Mal sind zahlreiche Mediziner aus der ganzen Metropolregion seiner Einladung gefolgt, um Neues aus der Viszeralmedizin zu erfahren. Am letzten Samstag waren mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen aus der Ärzteschaft ans Mannheimer Theresienkrankenhaus gekommen, um spannenden Vorträgen zu lauschen und den bestens vernetzten Mediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. Jochen Rudi in diesem Rahmen zu verabschieden.

Sechs Referenten präsentierten dem Publikum spannende Themen aus der Gastroenterologie und Onkologie – bestens moderiert von Prof. Dr. Dieter Schilling. Einen Blick auf 25 Jahre Entwicklung in der Hepathologie warf Prof. Dr. Dr. Andreas Teufel von der Universitätsmedizin Mannheim und beleuchtete insbesondere die Forschung zu den unterschiedlichen Hepatitis-Stämmen. Prof. Dr. Arthur Schmidt vom Robert Bosch-Krankenhaus Stuttgart zeigte in Videos die unterschiedlichen, endoskopischen Therapiemethoden bei Rektumeoplasien. Die Immuntherapie von gastrointestinalen Tumoren nahm Prof. Dr. Henning Schulze-Bergkamen vom Marienhispital Wesel in den Fokus, während Prof. Dr. Oliver Bachmann, St. Trudpert-Klinikum Pforzheim, auf die medikamentöse Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen einging. Einen Blick auf die Vergütung von gastroenterologischen Leistungen warf Prof. Dr. Jörg Albert, Klinikum Stuttgart, der neue Möglichkeiten zur Verrechnung aufzeigte.

Als Überraschungsredner trat Prof. Dr. Siegfried Wagner vom Donau-Isar-Klinikum Deggendorf auf, der in seinem Vortrag auf die Forschung zum Helicobacter pylori-Keim einging und dabei seine persönlichen Erfahrungen mit Prof. Rudi einstreute. Dieser hatte zu Beginn der 2000er Jahre die Forschung zu diesem Erreger international deutlich vorangetrieben und dazu viel beachtete Aufsätze veröffentlicht.

In seinem Schlusswort blickte Prof. Dr. Jochen Rudi zurück auf seine Laufbahn am Theresienkrankenhaus, die er 2001 als Chefarzt begonnen hat. „Die Jahre sind wie im Flug vergangen“, blickte er zurück und nannte dabei Errungenschaften wie die erste Doppelballonendoskopie 2003, die Innovationen zur interventionellen Endoskopie, Fortschritte zur medikamentösen Behandlung von Krebspatienten und auch die Einführung von regelmäßigen, interdisziplinären Tumorkonferenzen. Prof. Rudi bedankte sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen und seinem Team für eine erfolgreiche Zeit. Das Auditorium dankte es ihm mit einem lang anhaltenden Applaus.

 
 

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