14.03.2022
Am vergangenen Samstag fand bereits zum achten Mal das Palliativsymposium statt
Das bereits zum achten Mal ausgerichtete Palliativsymposium erfreute sich reger Teilnahme - wenn auch virtuell. Corona-bedingt fand das Treffen als reine Online-Veranstaltung statt, was aber dem Programm keinen Abbruch tat.
Unter der Überschrift „Herausforderungen im Alltag“ tauschten sich über 70 Teilnehmer*innen über Themen aus, die im Alltag immer wieder beschäftigen.
Herr Prof. Dr. Dieter Schilling stellte die invasiven gastro-enterologischen Möglichkeiten mit Wirkung und Nebenwirkungen auch mit Blick auf Entwicklungen, die kürzlich Einzug in den klinischen Alltag genommen haben, dar.
Die nächtlich unruhigen Palliativpatienten stellen immer wieder gesamte Teams vor Herausforderungen. Dazu diskutierte Herr Priv.-Doz. Dr. Matthias Schuler anhand der vielfältigen Ursachen die Therapiemöglichkeiten auf der Basis vorhandener Evidenz.
Regelmäßige Gruppensupervision wird für Teams empfohlen, die mit Palliativpatienten zu tun haben. Der Sinn, die Möglichkeiten der Umsetzung, aber auch die Grenzen der Supervision einer Gruppe zeigte Frau Riesop-Nilges anschaulich auf. Allen Vorträgen wurden Fallbeispielen aus der Praxis der Palliativstation am Diako vorangestellt.